Klimakatastrophe:  In den Alpen deutlich sicht- und spürbar

 

7.11.2022

 

Für viele Berghütten ist der Klimawandel bereits jetzt ein großes Problem. So kam es im Sommer bei höher gelegenen Hütten zu einem akuten Trinkwasser- und Wassermangel. Teilweise mussten Hütten, wie die Neue Prager Hütte in Osttirol schon vorzeitig gesperrt werden.

Bemerkbar macht sich nämlich, dass im Winter weniger Schnee fällt und durch die höheren Temperaturen früher schmilzt. Die Hütten beziehen ihr Wasser aus den höher gelegenen Wasserquellen oder aus dem Schmelzwasser der Gletscher, was mittlerweile beides immer weniger vorhanden ist. Außerdem mussten Hütten verlagert oder geschlossen werden, da durch die höheren Temperaturen der Boden nicht mehr stabil ist und es gefährlich ist, weil er abrutschten könnte. Auch die Veränderung der Landschaft ist in wenigen Jahren stark bemerkbar geworden. Wo früher Eis und Schnee lagen, ist nun nur noch Schutt und Geröll. In den Tälern kommt es häufiger zu Murenabgängen und Überschwemmungen, was für die Bewohner der Dörfer eine immer größere Bedrohung bedeutet.

Man wird dieser Katastrophe, die selbst scheinbar geschützte Bereiche betrifft, nicht begegnen können, ohne das Übel an der Wurzel zu packen: der profitorientierten Wirtschaft, die seit Jahrzehnten ohne Respekt für Mensch und Natur produziert.

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