Migranten: Blutbad im Mittelmeer

 

17.6.2023

 

Die Leichen von 79 Migrant/innen wurden vor der Küste Griechenlands geborgen, nachdem ein von Libyen aus gestartetes Boot mit mehr als 700 Passagieren gesunken war. Nur etwa 100 Menschen wurden gerettet, was auf eine weitaus höhere Zahl von Todesopfern schließen lässt. Das Boot war von Grenzschutzbeamten der Grenzschutzagentur Frontex entdeckt worden, die die Menschen jedoch nicht retteten.

Die Sprecher von Frontex, dem bewaffneten Arm der europäischen Regierungen, sprechen von ihrer Aufgabe der Seenotrettung, doch in Wirklichkeit machen ihre Schiffe Jagd auf Migrant/innen.

Die griechische Regierung hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Aber zusammen mit ihren europäischen Kollegen klebt dieses Blut an ihren Händen.

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