Wieder einmal Kündigungen von Leiharbeitern, Angst um den Arbeitsplatz bei den Fixen, Rucksackontrollen und andere Zumutungen bei Siemens. Arbeiter aus dem Werk in Wien-Simmering berichten:
Im Wiener AKH ist die Belastung für das Personal im letzten Jahr weiter gestiegen. Einsparungsmaßnahmen führten zu einer erschwerten Versorgung von Patientinnen und Patienten. Eine Krankenschwester erzählt aus ihrem Arbeitsalltag.
Demnächst werden 2700 Beschäftigte der Zielpunktkette ihren Job verlieren. Aufgrund der Pleite sind Zahlungen für Löhne und Gehälter von 9,7 Millionen Euro ausständig. Die Arbeitenden erhalten vorerst ihre November- und Dezember-Löhne nicht und auch kein Weihnachtsgeld.
Bei den Kollektivvertragsverhandlungen der Metallbranche haben sich die Konzerne weitgehend durchgesetzt. Es ist der schlechteste Abschluss der letzten Jahre. Die Überstundenzuschläge sind weitgehend weg.
Jetzt ist es offiziell: 18.200 Arbeitsplätze werden bei der UniCredit gestrichen, 800 davon bei der Bank Austria. Der Grund: zu wenig Gewinn. Der Milliardengewinn im letzten Jahr war den Bankchefs nicht genug. Die Gewerkschaft reagiert mit vagen Kampfansagen, signalisiert den Unternehmer/inne/n…
Nach monatelangen Drohungen, Überfällen auf Schiffe, die mehr als hundert Todesopfer gefordert haben, und der Beschlagnahmung von Öltankern haben die Vereinigten Staaten nun direkt in Venezuela zugeschlagen. Nach einem massiven Angriff auf Caracas, an dem mehr als 150 Flugzeuge beteiligt waren,…
Dem Kulturzentrum Spittelberg, besser bekannt als Amerlinghaus, droht durch Kürzung der Subventionen das Aus. Dieses einzigartige Kulturzentrum – für eine Stadt mit 2 Millionen Einwohner/innen – besteht seit 1978. Insgesamt 70 Vereine und Initiativen haben hier eine Heimat, von Kultur bis…
Vor ein paar Wochen wurde von der Westbahn angekündigt, 4 Züge, die teilweise vom chinesischen Bahnkonzern CRRC hergestellt wurden, in Betrieb zu nehmen. Es folgte eine Welle der Heuchelei von den hiesigen Politikern. So will Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) die Bahnindustrie in „Österreich…
Die NGO Oxfam hat berechnet, dass die Milliardäre der G20-Länder in einem Jahr 2,2 Billionen Dollar verdient haben. Das ist mehr als nötig wäre, um 3,8 Milliarden Menschen aus der Armut zu befreien.
Aber wenn eine winzige Minderheit solche Vermögen anhäufen kann, dann gerade deshalb, weil sie…
Während die Unternehmerschaft beständig darüber jammert, wie schwierig es für sie sei, „hohe Steuerabgaben, hohe Lohnnebenkosten", zu zahlen, lenken sie davon ab, dass sie ohnehin den geringsten Teil zum Budget beitragen. Über 76%, also den Großteil des Haushalts, stemmen nämlich die Arbeitenden…