Mehrere Lehrlinge des Luxushotels Interalpen in Tirol haben schwere Vorwürfe gegen einige Chefs erhoben, darunter den Küchenchef und Chefkoch. Die Arbeiterkammer vertritt die Betroffenen. Eine von ihnen berichtet von mehreren Bedrängnissen durch einen Chef, der stark alkoholisiert mitten in der…
Im Dezember und Jänner haben laut Betriebsrat 40 Beschäftigte beim Anton-Proksch-Institut in Wien für Suchterkrankungen ihre Arbeitsplätze verloren. Das sind 10% der Belegschaft!
Am 22. Jänner streikten die Beschäftigten in 7 der insgesamt 8 Ordensspitäler Oberösterreichs für einen Tag. Sie fordern eine Anpassung der Löhne an die Inflation und die Verkürzung der Arbeitszeit von 40 auf 35 Stunden. Eine Pflegerin aus dem Klinikum Wels-Grieskirchen berichtet:
Der Lebensmittel- und Industriegüterkonzern Agrana hat vor, bis 2027/28 400 bis 500 zu streichen. Wieder einmal sind es hunderte von Arbeiterfamilien, deren Leben vom kapitalistischen Profitstreben beeinträchtigt wird. Im März hat Agrana schon zwei Standorte geschlossen, und zwar in Leopoldsdorf im…
Die Kollektivvertrags-Verhandlungen der Metallindustrie sind heuer innerhalb von wenigen Stunden fertig gewesen. Das kann nur heißen, dass alles im Vorhinein ausgemacht war. Die Gewerkschaft hat einem Abschluss weit unter der Inflation und das für 2 Jahre zugestimmt. Und auch, wenn die Inflation…
Im 5. Bezirk gibt es einen Unternehmer, der im Keller eines Altbaus Schlafkapseln an Firmen als Arbeiterquartier vermietet hat. Betten, die aussehen wie der Leichenaufbewahrungsort auf einer Pathologie. Übereinander gestapelt und auf engstem Raum.
FPÖ und NEOS wollen die Pflichtmitgliedschaft in Arbeiter- und Wirtschaftskammer abschaffen. Das würde vor allem den Unternehmen erlauben, die Kollektiverträge nicht mehr zu respektieren.
Die Unternehmer und ihr oberster politischer Showman, Sebastian Kurz, jammern seit Monaten immer lauter über die „Bürokratie“ und die ungerechten veralteten Strafen beim Arbeitnehmer/innen/schutz. Kurz fordert in seinem Programm eine Verknüpfung des Arbeitsinspektorats mit dem…
Die Familienbeihilfe wird über den sogenannten Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) finanziert. In diesen Topf überweisen die Unternehmer monatlich 4,1% vom Bruttobezug ihrer Beschäftigten. Die Zahlung ist Teil der sogenannten Lohnnebenkosten.
H.C. Strache wettert immer öfter gegen den „Klassenkampf“, weil ja Unternehmer und Arbeiter „in einem Boot“ sitzen würden. Tja, sein Boot ist einer Galeere ähnlich, wo die Wächter und Schiffskommandanten gemeinsam mit denen, die im Bauch des Schiffes gefesselt ruderten, auch „in einem Boot“ saßen.